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»Architektur ist jetzt«

Die unmittelbarste Begegnung mit Architektur erfährt der Mensch in seinen eigenen vier Wänden. Dieses Bild vom »Wohnraum« lässt sich hierfür in beide Richtungen zoomen: auf der einen Seite zurück bis zum ersten eigenen Lebensbereich, dem Gitterbettchen oder in die entgegengesetzte Richtung über die erste Mietwohnung bis hin zum großzügigen Eigenheim. Anders als die Schildkröte, die als Nestflüchter ihren Raum von Anbeginn an mit sich herumträgt, bedarf der Mensch einer grundsätzlichen Geborgenheit, für die seine Eltern eine Schutzzone einrichten. Er wächst also gleichsam mit einer Umbauung auf und ist in jeder Phase seines weiteren Lebens auf sie konditioniert. Kein Wunder, dass in dieser Folge nicht nur die körperliche Sicherheit und Gesundheit, sondern auch sein psychisches Wohlbefinden daran gebunden sind – an das Vorhandensein passender Räumlichkeiten und deren ansprechender Gestaltung. Vielleicht steckte diese fundamentale Einsicht auch in einem Slogan, mit dem Coop Himmelb(l)au 1983 die Bauwelt aufrütteln wollten: »Architektur ist jetzt.« Nehmen wir sie beim Wort und verstehen es einfach und pragmatisch: Architektur ist immer gegenwärtig, sie ist da, sie muss sein, sie ist wirksam. Und bezogen auf diejenigen, deren Aufgabe und Können das Bauen ist heißt es klar und deutlich: Der Architekt steht bereit.

Auch für Axel Deuschle ist ein Architekt mehr als nur ein hoch qualifizierter Baumeister. Sein Stuttgarter Büro in einem extravagant dreieckigen und selbst sanierten Jahrhundertwendehaus am Marienplatz signalisiert bereits zwei Faktoren, die jenen Prinzipien folgen: Der Architekt ist da, in der Mitte der Stadt, mit Blick auf das aktuelle Geschehen, interessiert und vernetzt. Und er kann mit ihr umgehen, mit unserer Lebenswelt, versteht ihre historischen oder brandneuen Architekturformen und generiert in ihnen einen sensiblen Aufenthaltsort. Neben der denkmalgerechten Sanierung und Adaption von Stadt- und Firmenbauten bis hin zu Villen steht für diese »Architektur nah am Menschen« bei ihm auch manches andere – wie ein Kinderspielplatz zum Beispiel, die Sanierung eines Autohauses oder die Gestaltung einer Ausstellung wie im Schmuckmuseum Pforzheim.

Architektur ist jetzt. Das bedeutet bei Axel Deuschle zudem den unmittelbaren Kontakt mit dem Bauherrn, eine kreative direkte Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben sowie die persönliche und individuell angelegte Betreuung sämtlicher Bauaufgaben. Ihm ist es wichtig, den gesamten Prozess aus einer Hand zu gestalten. Und dabei im intensiven Austausch mit dem Auftraggeber auf dessen exakte Vorstellungen einzugehen. Denn darin liegt letztlich die Verantwortung des Architekten: genau die richtige funktionierende und ästhetisch aufnehmende Form zu finden. Für anregende Abwechslung sorgt darüber hinaus das breite Aufgabenfeld des Büros: Es erstreckt sich von Laden- und Gastronomieeinrichtungen über Messestände, Arztpraxen, repräsentative Büroräume und Logistikhallen bis hin zu Gebäudeaufstockungen bei laufendem Betrieb.